Lions Club Seligenstadt übergibt Schlüssel für E-Rikscha des Aurelius-Hof

Das „Glücksrad“ rollt

Lions Club Seligenstadt übergibt Schlüssel für E-Rikscha des Aurelius-Hof

In einer kleinen Feierstunde hat Tobias Schwab (links), Präsident des Lions Clubs Seligenstadt, jetzt die Schlüssel für die neu angeschaffte E-Rikscha an Lisa Baumbach (Mitte) vom Pflegeteam der Mainhäuser Einrichtung übergeben. Schwab lobte dabei das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen, die einen 20-Stunden-Sponsorenlauf organisiert hatten, um das elektrobetriebene Dreirad finanzieren zu können.

Schirmherrschaft der Lions

Dabei kamen rund 16.650 Euro zusammen. Die Lions hatten die Schirmherrschaft für die Benefiz-Aktion übernommen, mit einer Zuwendung von 1000 Euro selbst den Grundstock zur Anschaffung der Rikscha gelegt und den Spendeneingang abgewickelt.

Bevor die E-Rikscha ihre ersten Runden um das Seniorenheim drehte, sprach Diakon Dr. Edmund Eze (rechts) den Segen für das neue Vehikel, das auf den Namen Glücksrad „getauft“ wurde. Ein Vorschlag aus den Reihen der Senioren der Einrichtung, die zahlreiche originelle Ideen zur Namensfindung hatten, wie Aurelius-Hof-Geschäftsführerin Anja Kaiser (Zweite von links) berichtete.

Pflegekräfte und Angehörige geschult

Mehrere Beschäftigte, aber auch Angehörige von Heimbewohnern wurden bereits geschult, um das Gefährt sicher steuern zu können. Sie werden mit mobilitätseingeschränkten Senioren und Seniorinnen nun regelmäßig kleine Touren unternehmen und den Bewegungsradius der Menschen damit erweitern. „Mit der Rikscha geht es problemlos über die Grenzen der Gemeinde hinaus“, sagte Baumbach. Zu den Rikscha-Fahrern gehört auch Lions-Mitglied Helmut Niehoff (hintere Reihe Vierter von rechts), der das Club-Projekt mit dem Aurelius-Hof koordinierte.

Schwab wünschte dem Projekt einen nachhaltigen Erfolg und allzeit sichere Fahrt. Zur Übergabe der Rikscha gratulierten bei der Feierstunde auch Mainhausens Bürgermeister Frank Simon und Klaus Tinnefeld, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen Langen-Seligenstadt. (tos)

Der Präsident Tobias Schwab übergibt Schlüssel | tos

Vortrag vom 17. August 2026

Von Love Scams und Ransomware

Gregor Haschnik vom Weissen Ring zu Gast im Lions Club Seligenstadt

Über Cyberkriminelle und ihre Opfer referierte Gregor Haschnik vom Weissen Ring am 17. August 2026 beim Lions Club Seligenstadt. Haschnik ist bei dem Opferhilfeverein Leiter Recherche des „Weisser Ring Magazins“. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist berichtete von denRecherchen zur Magazin-Titelgeschichte „Tatorte 2.0“ über Angriffe in der digitalen Welt, deren Gefahren durch Künstliche Intelligenz (KI) verschärft würden.

KI mache als „Superkraft“ für Kriminelle Cyberattacken noch gezielter, effizienter und schwerer zuzuordnen. Die Täter gingen hochspezialisiert, international vernetzt und arbeitsteilig vor. Sie arbeiteten dabei teilweise auch für die traditionelle organisierte Kriminalität, so Haschnik. Große Operationen würden im Darknet unter verschiedenen „Anbietern“ mitunter sogar ausgeschrieben.

Kriminelle mit großem Werkzeugkasten

Cyberkriminelle bedienten sich eines großen Instrumentenkastens. Dazu gehörten Erpressersoftware (Ransomware), Phishing, Quishing, Info-Stealer, Social Engineering, Anlagebetrug, Recovery-Scam und Love-Scam sowie Fake Shops. Jeder könne in „vulnerablen Momenten“ Opfer solcher Attacken werden. Für die Betroffenen habe das oft massive psychische und finanzielle Folgen, sagte Haschnik.

Der Digital-Branchenverband Bitkom schätzt den wirtschaftlichen Schaden für Unternehmen 2025 hierzulande auf mindestens zwei Milliarden Euro. 80 Prozent der Angriffe richteten sich dabei gegen kleinere und mittlere Unternehmen, deren Existenz infolge von Cyberattacken bedroht werden könne.

Opfer auf Datingportalen

Aber auch im privaten Alltag sind immer mehr Menschen betroffen. Eine Dunkelfeld-Studie des  Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ergab, dass jeder vierte Befragte in den vergangenen zwölf Monaten Ziel von Cyberkriminalität im weiteren Sinne war.

Zu den „lukrativen“ Tatorten 2.0 gehört das „Love Scamming“, bei dem sich hochprofessionell organisierte Kriminelle ihre Opfer auf Datingportalen suchen. KI mache die „emotional angepasste Kommunikation“ der Betrüger mit den Betroffenen noch raffinierter, sagte Haschnik. In Deutschland sei durch Love Scams 2024 für Betrogene ein Schaden von mindestens 50 Millionen Euro entstanden, wie eine Umfrage des „Weisser Ring Magazin“ bei den Landeskriminalämtern ergab.

Sparsam mit Daten umgehen

Schützen könnten sich Private und Unternehmen vor allem durch die Nutzung von Passwortmanagern und das Zwei-Faktor-Prinzip bei der Authentifizierung, das Segmentieren großer Netzwerke, Backups, regelmäßige System-Updates, durch sparsamen Umgang mit Daten im Netz und ein gesundes Misstrauen bei Kontaktanfragen. Wenn dennoch etwas passiert sei, gelte es schnell zu handeln, Konten und Karten zu sperren, Beweise zu sichern und Anzeige zu erstatten, wie Gregor Haschnik bei dem sehr gut besuchten Clubabend ausführte.

Lions-Präsident Tobias Schwab dankte Haschnik für seinen Besuch im Club mit einer Flasche des „besten Tropfens“, den der „Lions-Weinkeller“ zu bieten hat, sowie einer Spende für den Weissen Ring, der seine Arbeit für Opfer von Gewalt und Kriminalität ausschließlich aus privaten Zuwendungen und Geldauflagen der Justiz finanziert.

Haschnik war vor seiner Arbeit beim Weissen Ring Redakteur der „Frankfurter Rundschau“ und hatte mit einer jahrelangen Recherche zur Aufklärung des Kindsmordes in einer Hanauer Sekte beigetragen. Auch dieser Aufsehen erregende Fall und die journalistische Leistung, für die Haschnik 2020 von der Otto Brenner Stiftung mit dem 1. Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet wurde, war beim Clubabend dann noch Thema. (tos)

Begrüßung von Gregor Haschnik durch den Präsidentan Tobias Schwab | ph
Gut besuchter Club-Abend

Vortrag vom 13. Juli 2026

Fakten als demokratische Infrastruktur

Begrüßung von Nadja Erb durch den Präsidenten Tobis Schwab | ph
Nadja Erb | ph
Übergabe des Lions-Wein und Sonneblumen als kleines Dankeschön | ph

Newsroom-Chefin des Statistischen Bundesamtes zu Gast

„Demokratie braucht Daten – Daten brauchen Demokratie“ – unter diesem Thema stand der erste Lions-Clubabend in der Amtsperiode von Präsident Tobias Schwab. Der Journalist konnte dazu Nadja Erb, Leiterin des Newsrooms beim Statistischen Bundesamt, im Clublokal „Zu den Drei Kronen“ begrüßen.

Vor rund 40 Mitgliedern und Gästen referierte Erb über die Rolle des Statistischen Bundesamtes und die mit der Krise des Vertrauens in (staatliche) Institutionen einhergehenden Herausforderungen für die Bundesoberbehörde. Dabei betonte Erb die gegenseitige Abhängigkeit von amtlicher Statistik und freier Gesellschaft.

„Zentral ist das Vertrauen“

Dafür steht auch das Leitprinzip „Demokratie braucht Daten“ der Statistik-Behörde. Denn um politische Entscheidungen zu treffen, Gesetze zu evaluieren oder gesellschaftliche Debatten zu führen, sei eine objektive, wissenschaftlich erhobene Faktenbasis zwingend erforderlich, so die Referentin. Unabhängige Statistiken bildeten das Fundament für evidenzbasierte Politik und dienten als wichtiges Instrument gegen Desinformation und Populismus

Umgekehrt gelte auch: „Daten brauchen Demokratie“. Denn amtliche Statistiken können nur in einem freien, demokratischen und transparenten System entstehen. Dies erfordert den Schutz der Privatsphäre, die Freiheit von Wissenschaft und Forschung sowie offene Zugänge zu Informationen (Open Data), damit die Ergebnisse nachprüfbar sind, so das Leitprinzip des Statistischen Bundesamtes.

„Zentral ist dabei das Vertrauen“, betonte Erb. Wo Vertrauen schwinde, erodiere die staatliche Legitimität.

Neue Erklärformate auf YouTube

Die langjährige Politik-Redakteurin der „Frankfurter Rundschau“ hatte nach ihrem Wechsel zur Statistik-Behörde in Wiesbaden den „Newsroom“ mitaufgebaut und dessen Arbeit inhaltlich konzipiert. Ziele seien eine stärkere Sichtbarkeit und Kommunikation auch auf Social-Media-Kanälen sowie Transparenz und neue Erklärformate wie beispielsweise Videos zu Themen wie „gefühlte Inflation“ oder „Gender Pay Gap“ auf YouTube.

Übergeordnetes strategisches Ziel der Statistischen Bundesamtes sei bei allem „die faktenbasierte Meinungsbildung als Teil demokratischer Infrastruktur“, wie Erb ausführte.  

Kampf gegen Fake News

Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion im Lions Club an. Es ging um die Zuverlässigkeit von  Statistiken, nachträgliche Korrekturen beim Bruttoinlandsprodukt und eigene Erfahrungen von Unternehmern, die der Bundesbehörde gegenüber auskunftspflichtig sind und zum Teil bürokratische Lasten beklagten.

Die Clubmitglieder dankten Nadja Erb für ihren Besuch mit großem Applaus und ermutigten die Newsroom-Chefin, auf allen Kanälen gegen Desinformation und Fake News anzugehen. Präsident Tobias Schwab überreichte der Referentin zum Dank den aktuellen Lions-Wein und Sonnenblumen. (tos)

Lions segeln unter der Europa-Flagge

Lions segeln unter der Europa-Flagge

Tobias Schwab übernimmt Präsidentschaft des Seligenstädter Clubs

Der legendäre Koffer des Lions Clubs Seligenstadt (LC), Zeichen der Leitungs-verantwortung, ist in neue Hände übergegangen: Die Präsidentschaft hat nun für ein Jahr lang Tobias Schwab inne. Rolf Bax, scheidender Präsident, übergab das Gepäckstück mit geheimnisumwittertem Inhalt während einer Feier im Steinheimer Birkenhof an seinen Nachfolger.

Schwab stellt sein Jahresprogramm unter das Thema „Lions für Europa“. In seiner Ansprache verwies der Journalist auf das „Wunder der europäischen Integration“ nach dem Zweiten Weltkrieg. Diesen europäischen Raum der Freiheit, Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Vielfalt gelte es „gegen Bedrohungen von außen, aber auch von innen“ zu verteidigen, sagte Schwab und nannte als Gefahren unter anderem illiberale Tendenzen, Nationalismus und Abschottung.

An ihren Clubabenden werden die Lions in den kommenden Monaten interessante Referentinnen und Referenten zu Gast haben, darunter Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, und Marius Jedlitschka vom Sekretariat der von der Bundesregierung initiierten „Plattform Wiederaufbau der Ukraine“. Zum Auftakt des Jahresprogramms wird Nadja Erb, Chefin des Newsrooms beim Statistischen Bundesamt, zum Thema „Valide Daten als Grundlage für die Demokratie“ und einziges wirksames Mittel gegen Desinformation referieren.

Auch eine Veranstaltung innerhalb der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ist im März 2027 auf dem Platz „Zum Dialog“ geplant. Der Ort war nach dem rassistischen Anschlag in Hanau mit neun Toten im Februar 2020 auf Anregung des Lions Clubs als Zeichen für Toleranz unter den Religionen und Kulturen auf der Bleiche in Seligenstadt angelegt worden. Über toxische Beziehungen und narzisstischen Missbrauch wird die Aktivistin Svenja Beck auf Einladung von Schwab im LC sprechen.

Zu Beginn der Präsidentschaftsübergabe, die von dem Jazz-Duo Jürgen Schwab (Gitarre) und Peter Back (Saxofon) musikalisch begleitet wurde, hatte Rolf Bax seine Amtszeit unter dem Motto „Segel setzen“ Revue passieren lassen. Themen der Clubabende waren etwa die Zukunft der Elektromobilität, Astrophysik, der Wallfahrtsort Liebfrauenheide und die katholische Soziallehre sowie neue Entwicklungen in der Krebsforschung.

Schwab dankte seinem Vorgänger für die engagierte Arbeit als „Käpt’n“ und die kommunikative und integrative Führungskultur. Das Lions-Schiff werde auch in der neuen Periode Kurs halten und mit voller Kraft weitersegeln, versprach Schwab. „Jetzt allerdings unter der Europa-Flagge.“

Kofferübergabe von Rolf Bax (links im Bild) an Tobias Schwab | ph
Europaflagge - Symbol für das Lions-Motto 2026 / 2027 | ph

2500 Brillen für Bedürftige

2500 Brillen für Bedürftige

Lions-Sammelbox | brillen-weltweit.de
3 gute Taten | brillen-weltweit.de

Aktion des Seligenstädter Lions Clubs wird fortgesetzt

Mehr als 2500 abgelegte Brillen hat der Lions Club (LC) Seligenstadt bereits gesammelt und dem Projekt „Brillen weltweit“ zukommen lassen. Peter Haas, Koordinator der Aktion beim lokalen LC, spricht von einem vollen Erfolg der Kampagne „Brillen spenden – Sehen schenken“, die der Club vor wenigen Wochen in den Kommunen des Ostkreises Offenbach sowie in Klein-Auheim und Steinheim gestartet hatte. „Wegen der großen Resonanz werden wir die Aktion fortsetzen“, sagt Haas.

Abgelegte Sehhilfen können auch weiterhin in mehr als 30 öffentlichen Einrichtungen und Geschäften, die dafür eigene Boxen mit dem Logo der Aktion bereithalten, abgegeben werden. Dazu zählen Apotheken, Optiker, Kirchengemeinden und Rathäuser. Eine Übersicht der Brillen-Sammelstellen in Seligenstadt, Mainhausen, Hainburg sowie in den beiden Hanauer Stadtteilen ist auf https://brillen.lions-seligenstadt.de/ zu finden. Die Brillen sollen ohne Etuis gespendet werden.

Im Projekt „Brillen weltweit“ sind rund 80 zuvor langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt, die die alten Sehhilfen unter fachlicher Aufsicht reinigen, aufarbeiten, vermessen und registrieren, bevor sie Non-Profit-Organisationen in Ländern des globalen Südens zur Verfügung gestellt werden. Die geben sie dann an bedürftige sehbehinderte Menschen ab.

Mit seiner Aktion „Brillen spenden – Sehen schenken“ handelt der LC Seligenstadt im Einklang mit der UN-Agenda 2030 und ihrem Motto „Leave no one behind“ (Niemanden zurücklassen). Eines der globalen Nachhaltigkeitsziele lautet, Menschen mit Sehschwäche Teilhabe und Lebensqualität zu sichern. (tos)

Jahrestour des Lions Clubs Seligenstadt führte an die Mosel

Jahrestour des Lions Clubs Seligenstadt führte an die Mosel: Auf den Spuren der Römer und von Karl Marx

LC Seligenstadt | 06. Juni 2026 | Tobias Schwab
Porta Nigra in Trier
Lions-Ausflug 2026 nach Trier | ph

Trier, eine der ältesten Städte Deutschlands, war Ziel des diesjährigen Jahresausflugs des Lions Clubs (LC) Seligenstadt, den der amtierende LC-Präsident Rolf Bax gemeinsam mit seiner Ehefrau Christine geplant hatte. Im geschichtsträchtigen Umfeld an der Mosel mit dem bedeutenden Wahrzeichen Porta Nigra, seit 1986 UNESCO-Welterbe, verbrachte die Gruppe ein wunderbares Wochenende.

Höhepunkte waren die historische und kulturgeschichtliche Stadtführung mit Mareile Breves und der Abend mit Jens Baumeister, Autor des Buches „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“. Mareile Breves, in eine Toga gekleidet, ließ die Lions beim Gang durch Trier tief in die römische Geschichte eintauchen, machte mit der Gruppe Station an den Barbarathermen, der Konstantinbasilika, am romanischen Dom, der frühgotischen Liebfrauenkirche und am römischen Stadttor Porta Nigra.

Bei einem köstlichen Dinner mit Weinprobe referierte Jens Baumeister über den wohl wirkmächtigsten Sohn der Stadt: Karl Marx, der 1818 in Trier geboren wurde. Der Wein habe ihn, dessen Eltern selbst einen Weinberg besaßen, letztlich zum Kommunisten werden lassen, erzählte Baumeister. Angesichts der Weinbaukrise, die die Mosel in den 1830er und 1840er Jahren erschütterte, habe sich Marx erstmals mit wirtschaftlichen Fragen auseinandergesetzt.

Nach seinem Philosophie-Studium in Berlin verfasste er als Redakteur der „Rheinischen Zeitung“ eine Artikelserie über die Not der Moselwinzer: Er kritisierte hohe Steuern und Zölle und schrieb anschaulich über die Verarmung einer ganzen Region, so Baumeister. Im Vorwort seines Werks „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ betonte Marx 1859 denn auch: Die Verhältnisse der Moselwinzer „... gaben die ersten Anlässe zu meiner Beschäftigung mit ökonomischen Fragen“.

Abschluss der Lions-Fahrt bildete der Besuch des Sonntagsgottesdienstes in der Trierer Benediktinerabtei, wo seit dem 12. Jahrhundert das Grab des Apostels Matthias verehrt wird. Anschließend führte der aus Seligenstadt stammende Ordensbruder Eucharius Wingenfeld den Besuch aus der Heimat durch das Kloster und präsentierte vor allem den restaurierten Kreuzgang der vermutlich im dritten oder vierten Jahrhundert gegründeten Abtei.

Der herzliche Dank der Gruppe galt zum Ende der Exkursion Christine Bax, die die Tour nicht nur mitgeplant, sondern auch für den kurzfristig verhinderten Präsidenten Rolf Bax die Reiseleitung übernommen hatte. (tos)

Clubabend zum „Star-of-Hope”-Projekt

Clubabend zum „Star-of-Hope”-Projekt mit Dr. Leßle

Die Star-of-Hope-Schule in der nördlichen Region Adamaoua ist ein Leuchtturm-Projekt, das der Seligenstädter LC seit Jahren gemeinsam mit der Meutsch-Stiftung „Fly and Help“ und Pro Interplast e.V. unterstützt.

Dr. Max Leßle war jetzt zu Gast im Lions Club (LC) Seligenstadt und berichtete über die Entwicklung von Schule und Waisenhaus im kamerunischen Ngaoundéré sowie die aktuelle politische und soziale Situation in dem zentralafrikanischen Land.

Die Lions der Einhardstadt haben zum Schulbau bereits mehr als 100.000 Euro beigesteuert. HNO-Arzt Dr. Leßle, der jährlich für mehrere Wochen in Kamerun praktiziert, besucht das Star-of-hope-Projekt regelmäßig und kann sich so einen Eindruck über die von Ordensschwester Carine geleitete Einrichtung verschaffen. Mehr Informationen zur Situation von Schule und Waisenhaus finden sich in Kürze auf unserer Webseite in der Rubrik „Projekte“. (tos)

Dr. Max Leßle (links) mit Prof. Dr. Lothar Bergmann, der für den Lions Club Seligenstadt den Kontakt nach Kamerun hält. | Rolf Bax

Rikscha-Sponsorenlauf

Lions Club fördert Kauf einer E-Rikscha

LC-Präsident Rolf Bax (zweiter von links) gab den Startschuss für das Rennen | Privat
Elektrobetriebenen Rikscha | Privat
Für jede Runde zahlten Sponsoren und Sponsorinnen einen selbst festgelegten Betrag. | Privat

Mit einer Spende von 1000 Euro hat der Lions Club (LC) Seligenstadt den Grundstock für die Anschaffung einer Fahrradrikscha für die Bewohner und Bewohnerinnen des Aurelius-Hofes in Mainflingen gelegt. Um das rund 10.000 Euro teure Gefährt zu finanzieren, veranstaltete die Senioren-einrichtung nun am 25./26. April 2026 einen 20-Stunden-Sponsorenlauf, für den der LC die Schirmherrschaft übernahm.

LC-Präsident Rolf Bax (erstes Bild, zweiter von links) gab den Startschuss für das Rennen, an dem sich zahlreiche Einzelläufer und Teams beteiligten. Für jede Runde zahlten Sponsoren und Sponsorinnen einen selbst festgelegten Betrag. In den nächsten Tagen werden die Organisatoren des Aurelius-Hofs Bilanz ziehen und bekanntgeben, welche Summe insgesamt eingelaufen wurde.

Mit einer elektrobetriebenen Rikscha hatte die Einrichtung bereits im Sommer 2023 im Rahmen der hessischen Aktion „Radfahren gemeinsam neu entdecken“ drei Monate lang Erfahrungen machen können. Daraus erwuchs der Wunsch, eine eigene Rikscha anzuschaffen. Ein Fahrradtaxi erweitere den „Bewegungsradius gerade unserer mobilitätseingeschränkten Senioren erheblich“, sagt Lisa Baumbach von der Leitung des Hauses. Mit dem Rollstuhl sei nur ein Spaziergang in einem engen Umkreis möglich. „Mit der Rikscha geht es problemlos über die Grenzen der Gemeinde hinaus.“ (tos)

"Brillen spenden - Sehen schenken" - Kultursäulen in Seligenstadt

"Brillen spenden - Sehen schenken" - Kultursäulen in Seligenstadt

Standort: Froschhausen-An der Lache - Netto | ph
Standort: Seligenstadt-Kappelplatz | tos
Standort: Seligenstadt-Berliner Straße | ph
Standort: Seligenstadt-Sparkasse | ph
Standort: Seligenstadt-Markplatz | ph
Standort: Seligenstadt-Freihofplatz | ph
Standort: Seligenstadt-Friedhof | ph
Standort: Seligenstadt-Würzburger Straße | ph
Standort: Seligenstadt-Bahnhof | ph
Standort: Froschhausen-Freiherr vom Stein Ring | ph
Standort: Seligenstadt-Ellenseestraße | ph
Standort: Seligenstadt-Frankfurter Straße - Tegut | ph
Standort: Froschhausen-Freiherr vom Stein Ring | ph

Plakativ wirbt der Lions Club Seligenstadt jetzt für seine Aktion "Brillen spenden - Sehen schenken".  Auf allen "Kultursäulen" der Einhardstadt macht der Club auf die Kampagne aufmerksam, die er in den Kommunen Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg gestartet hat. Ziel ist es, mindestens 1000 alte Brillen zu sammeln, die dann professionell aufbereitet und bedürftigen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern gespendet werden. Mehr zur Aktion und zu den zahlreichen Sammelstellen ist auf der Lions-Webseite in der Rubrik "Activities" zu finden. (tos)